Orientierungsstufe

Stufenleitung (Klassen 5-7): Ole Gerriets (ogerriets@ohg-landau.info)

Mitarbeit bei der Stufenleitung: Kathrin Leidel

 

Die Orientierungsstufe umfasst die Klassenstufen 5 und 6. Sie bildet eine „pädagogische Einheit“. Das heißt: Zwischen der 5. und 6. Klasse gibt es keine Versetzung, die Schüler rücken auf. Jeweils am Ende der 5. und 6. Klasse wird gegebenenfalls eine Empfehlung über einen Schulartwechsel ausgesprochen. Sie ist im Allgemeinen nicht bindend. Verpflichtend wird die Empfehlung unter folgenden Bedingungen:

  • Wenn sie bereits am Ende der 5. Klasse ausgesprochen wurde und die Eltern dieser nicht gefolgt sind und
  • wenn am Ende der 6. Klasse erneut eine vom Gymnasium abweichende Empfehlung ausgesprochen wird und
  • wenn das Kind nicht in die 7. Klasse versetzt wird.

Die erste Versetzung am Gymnasium findet somit erstmals am Ende der Orientierungsstufe statt. Mit der 7. Klasse beginnt die Mittelstufe, sie umfasst die Klassenstufen 7 bis 10.

 

Wir möchten die Umstellung von der Grundschule und das Eingewöhnen erleichtern, durch

  • einen Kennenlerntag für die neuen Fünftklässer bereits vor den Sommerferien,
  • Betreuung der „Neuen“ durch „Klassenpatinnen“ und „Klassenpaten“ aus der Jahrgangsstufe 10 vom ersten Tag an,
  • eine Eingewöhnungsphase mit drei Klassenleitertagen in der ersten Schulwoche,
  • einen Grillnachmittag zum Untereinander-Kennenlernen kurz nach Schuljahresbeginn,
  • eine dreitägige Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse zur Förderung der Klassengemeinschaft,
  • andere gemeinsame Unternehmungen (Theaterbesuche, Ausflüge, Wandertage, Klassenfeste),
  • eine zusätzliche Klassenleiterstunde pro Woche (insbesondere für Methodentraining, Klassenrat, Sozialkompetenztraining, „10-Finger-Schreiben“, Internettraining und organisatorische Belange).

Unsere Ziele und unsere Praxis

Wir wollen

  • den Kindern den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium erleichtern,
  • sie vorsichtig an die Anforderungen des Gymnasiums heranführen,
  • sie mit den notwendigen Hilfsmitteln vertraut machen, um ihnen ein effektives Lernverhalten zu vermitteln, damit sie ihre Leistungsfähigkeit steigern können,
  • ihre Freude am Lernen fördern,
  • die Grundlagen für eine erfolgreiche gymnasiale Laufbahn legen.

Unsere Praxis

  • Wir setzen Klassenleiterteams (eine Lehrerin und ein Lehrer) in den Klassen 5 und 6 ein. Lehrerwechsel werden nach Möglichkeit vermieden.
  • Wir führen „Pädagogische Konferenzen“ in jedem Halbjahr durch, um uns über den Entwicklungsstand, das Lernverhalten und die Leistungen der Kinder auszutauschen und gegebenenfalls gezielt zu unterstützen.
  • Neben der Förderung der Kinder sind uns der Kontakt und der Dialog mit den Eltern sehr wichtig. Wir bemühen uns darum in Einzelgesprächen, bei Elternabenden und bei gemeinsamen Schulveranstaltungen.

Neu einsetzende Fächer:

  • ab Klasse 5 Lernen lernen/Klassenleiterstunde
  • ab Klasse 5 Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik)
  • ab Klasse 6 Zweite Fremdsprache (Französisch oder Latein)
  • ab Klasse 6 Informationstechnische Grundbildung
  • ab Klasse 6 Bilingualer Unterricht E/D im Fach Erdkunde (optional, Motivationsunterricht ohne Leistungsbeurteilung)

 

Prävention:

  • Klasse 5 Sicherer Umgang mit dem Internet (dreistündiger Kurs)
  • Klasse 5 NetPiloten, Digitale Helden (Prävention Mediensucht)
  • Klasse 6 Trau dich! (Sexueller Missbrauch: Theaterbesuch, Workshop)
  • Klasse 6 Hatespeech und Cybermobbing

 

Schulfahrten:

  • dreitägige Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse

Prävention

  • Tagesseminar zur Gewaltprävention
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Medien/Mediensucht: Seminar der Hopp-Foundation

Neu einsetzende Fächer:

  • Geschichte
  • Bilingualer Unterricht E/D im Fach Erdkunde