An der „Woche der Wiederbelebung“ nahm auch das Otto-Hahn-Gymnasium teil. Unter Federführung von Frau Dr. Hahn wurde für die 5. und 6. Klassen ein Rettungswagen-„Workshop“ durchgeführt. Die Rettungssanitäter waren sehr gefordert, die vielen Fragen der Kleinen zu beantworten. Sie wissen jetzt über die Funktionen, Arbeitsabläufe und den Aufbau eines Rettungswagens Bescheid.

 

 

 „Mit Blaulicht schnell zur Stelle!“ - Bericht der 5b vom Rettungswagen-Workshop

Im Rahmen der Woche der Wiederbelebung besuchte am Mittwoch und Donnerstag, 19. und 20.09.2018, das Deutsche Rote Kreuz das OHG, wobei die 5. und 6. Klassen, unter anderem die Klasse 5b, die Chance bekamen, Einblicke in die Arbeit eines Rettungsassistenten und das Innere eines echten Rettungswagens zu bekommen.

Kreisbereichsleiter Michael Mund stellte den Rettungswagen mit all seiner Ausrüstung vor, während ein junger Rettungssanitäter den Schülerinnen und Schülern den Inhalt des Notfallkoffers zeigte und erklärte. Besonders großen Anklang fand bei der 5b die Blutsauerstoffmessung und natürlich das Blaulicht, wenn auch leider das Martinshorn mit 132 Dezibel nicht aktiviert werden durfte.

Für die Schülerinnen und Schüler war der Besuch des DRK sicherlich ein tolles Erlebnis, was sich auch dadurch ausdrückte, dass sie beiden Fachleuten bis zum Ende des Workshops Löcher in den Bauch gefragt hatten. Die Schulgemeinschaft und die Klasse 5b bedanken sich ganz herzlich beim DRK und beim Schulelternbeirat für die Organisation.

 

Elternworkshop „Reanimation im Alltag“ am 19.09.2018

Am Abend des 19.09.2018 versammelten sich über 30 Eltern in der GTS, um am Elternworkshop „Reanimation im Alltag“ teilzunehmen, den der Schulelternbeirat und das Lehrerkollegium im Rahmen der Woche der Wiederbelebung an unserer Schule initiiert hatten.

Wie es die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des regelmäßigen Reanimationsunterrichts erfahren, wurden auch die Eltern zunächst in einer kurzen Theorie-Einheit über die Gefahren und akuten Reaktionsmuster bei Herzstillstand informiert. Dabei lernten sie unter anderem die Schritte der Rettungskette, die richtige Anwendung der Herz-Lungen-Wiederbelebung und die Funktionsweise eines mobilen Defibrillators kennen. Unter Anleitung der geschulten Lehrkräfte Gundula Clement, Kathrin Leidel und Andreas Schaub erprobten anschließend alle das Gelernte aktiv an Übungspuppen – eine durchaus körperlich anstrengende, aber im Notfall überlebenswichtige Angelegenheit.

Zum Ende des Workshops konnten so hoffentlich bei allen Teilnehmern Hemmungen vor einem beherzten Eingreifen in Notsituationen abgebaut werden und es stand schnell fest, dass auch während der „Woche der Wiederbelebung 2019“ ein solcher Workshop zum festen Terminkalender der Schule gehören wird.