Zeitzeuge Herrmann Frech zu Besuch an seiner alten Schule

75 Jahre nach seinen Erlebnissen als Flakhelfer im 2. Weltkrieg kehrt Herrmann Frech wieder an seine alte Schule zurück, um von seinen Erfahrungen zu berichten.

Göcklingen 1943: ein Auto, zwei Radios, vier Telefone und die erste Wasserleitung. Ein vermeintlich überschaubares Leben. Doch dann kam alles anders als geplant und Hausaufgaben wurden ersetzt durch Entfernungskalkulationen für Flakgranaten.

Strukturiert erzählt Herrmann Frech von seinen Stationen im Krieg, die ihn immer wieder vor lebensbedrohliche Situationen stellten. Dass er heute noch lebt, verdankt er mehreren Schutzengeln in Form von Ärzten, Köchen und Unteroffizieren, die ihn vor Exekutionen, dem Hungertod und Misshandlungen in Kriegsgefangenschaft bewahrten.

Seine Erzählungen gingen uns sehr nah, da sie den aus Geschichtsbüchern bereits bekannten Fakten neue Ebenen der Authentizität und emotionaler Nähe verliehen.

Die Begegnung beendete Herrmann Frech mit einem Appell für die Demokratie und forderte uns auf, für die bisher längste Friedenszeit Europas zu kämpfen und sie weiter zu bewahren.

Deutsch GK 2 MSS 13