Schüleraustausch mit Polen – Gegenbesuch in Landau vom 16. bis 22. September 2018

Unser Austauschprogramm mit Polen startete vergangenes Schuljahr. Nachdem wir im Juni bei unseren polnischen Austauschschülern in Polen zu Besuch waren, durften wir sie im September bei uns in Landau begrüßen.

Unsere Gäste kamen sonntags an und nachdem wir sie abgeholt hatten, verbrachten alle den Tag in ihren Familien. Die meisten Polen waren sehr erschöpft, da sie 14 Stunden mit dem Bus angereist sind. Da war unsere Reise nach Polen komfortabler, denn wir hatten gerade mal eineinhalb Stunden Flug. ;)

Am Montagmorgen ging es mit einem Ausflug nach Heidelberg los, wo wir das Heidelberger Schloss besichtigten. Nachmittags hatten wir dann noch genug Zeit, uns die Altstadt anzuschauen.

Der Dienstag war unserer Projektarbeit „Polen in Deutschland“ gewidmet. Wir interviewten Passanten in der Stadt zu Polen in ihrem Freundeskreis oder trafen sogar direkt Polen an, die in Deutschland leben. Außerdem sprachen manche von uns mit Schülern des OHG, die polnische Wurzeln haben. Im zweiten Teil der Projektarbeit recherchierten wir einige aus Polen stammende Berühmtheiten, die nach Deutschland kamen. Neben uns allen bekannten Fußballern waren unter anderem auch Schriftsteller wie Günter Grass dabei. Die in Erfahrung gebrachten Informationen fassten wir auf Plakaten zusammen.

Mittwochs ging es für die Austauschgruppe nach Speyer. Nach einer Führung von Frau Dauber zum Dom hatten wir auch dieses Mal ausgiebig Zeit, die Stadt selbst zu erkunden.

Am Donnerstag wurde es mehr oder weniger sportlich für uns. Wir machten einen Ausflug zur Südpfalz-Draisinenbahn und legten die gesamte Strecke von Bornheim nach Westheim zurück. Während zwei von vier Personen sich abstrampelten, durften die anderen beiden eine Fahrt durch die Südpfalz genießen. Am Ziel machten wir eine Mittagspause am Kiosk oder in der Pizzeria, bevor es wieder zurückging.

Nach der bis jetzt unterrichtsfreien Woche hatten wir am Freitag wieder Unterricht, wohin uns unsere Austauschpartner begleiteten. Am Abend trafen wir uns alle in der GTS, stellten uns gegenseitig die Ergebnisse unserer Projektarbeit vor und bestellten Pizza. Wir sprachen über die für die Polen am meisten in Erinnerung bleibenden Momente dieser Woche, für eine Schülerin war das der Familientag im Kletterpark.

Die größten Schwierigkeiten von uns deutschen Schülern lagen hauptsächlich bei der Kommunikation. Die polnischen Schüler lernen zwar Deutsch, aber wir sprachen bis auf den Crashkurs für Polnisch von Frau Dauber und Herr Gerriets kein Wort Polnisch. Zum Glück lernen wir alle Englisch, womit wir uns im Endeffekt verständigten.

So schnell war dann auch schon der Abreisetag gekommen. Morgens brachten wir unsere Polen zum Bus und nachdem sich jeder von jedem verabschiedet hatte, fuhren sie pünktlich ab. An dieser Stelle auch nochmal einen Dank an den polnischen Busfahrer, der uns die ganze Woche über von A nach B gebracht hat. Natürlich gilt auch ein Dankeschön Frau Dauber und Herr Gerriets, die diese Woche durchgeplant und organisiert und uns die Erfahrung ermöglicht haben!

Maria Libera und Greta Gustin