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Die Orientierungsstufe am OHG – Pädagogisches Konzept

Allgemeine Bestimmungen gemäß Schulordnung (§§ 18–22)

Die Orientierungsstufe ist eine „pädagogische Einheit“. Das heißt: Zwischen der 5. und 6. Klasse gibt es keine Versetzung, die Schüler rücken auf. Jeweils am Ende der 5. und 6. Klasse wird ggf. eine Empfehlung über einen Schulartwechsel ausgesprochen. Sie berücksichtigt „das Lernverhalten und die Leistungen“ in der Entwicklung während der beiden Schuljahre. Sie ist im Allgemeinen nicht bindend.

Verpflichtend wird die Empfehlung unter folgenden Bedingungen:

1) Wenn bereits am Ende der 5. Klasse eine ausgesprochen wurde und die Eltern dieser nicht gefolgt sind und

2) wenn am Ende der 6. Klasse erneut eine vom Gymnasium abweichende Empfehlung ausgesprochen wird und

3) wenn das Kind nicht in die 7.Klasse versetzt wird.

Die Nichtversetzungsentscheidung gilt dann auch für die empfohlene Schulart.

Eine eingehende Beratung seitens der Schule ist während der gesamten Orientierungsstufenzeit selbstverständlich.


Unser pädagogisches Konzept

Wir wollen

  • den Kindern den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium erleichtern,
  • sie sukzessive aber konsequent an die Anforderungen des Gymnasiums heranführen,
  • sie mit den notwendigen Hilfsmitteln vertraut machen, um ihnen ein effektives Lernverhalten zu vermitteln damit sie ihre Leistungsfähigkeit steigern können,
  • ihre Freude am Lernen fördern,
  • die Grundlagen für eine erfolgreiche gymnasiale Laufbahn legen oder aber rechtzeitig und im Einvernehmen mit den Eltern die Weichen für eine andere erfolgreiche Schullaufbahn stellen.

Unsere Praxis

Einsatz von Klassenleiterteams (2 LehrerInnen) in den Klassen 5 und 6. Nach Möglichkeit kein Lehrerwechsel in den beiden Schuljahren.


Die Klassenleiterteams treffen gemeinsame Absprachen bzw. vereinbaren Zielsetzungen

  • über Erwartungen an die Schüler und das eigene erzieherische Vorgehen,
  • über die systematische Vermittlung von Lernmethoden (allgemein durch die Klassenleiter, fachbezogen durch die Fachlehrer), um das eigenverantwortliche Lernen der Schülerinnen und Schüler zu fördern,
  • über die Begleitung der Schülerinnen und Schüler bei der Anwendung des Erlernten.

Das Klassenleiterteam führt, unabhängig von informellen Besprechungen, in jedem Halbjahr beider Jahrgangsstufen regelmäßig eine „Pädagogische Konferenz“  durch, um sich über den Entwicklungsstand der jeweiligen Klasse wie auch über das Lernverhalten und die Leistungen Einzelner gemeinsam zu orientieren und gegebenenfalls Maßnahmen einleiten zu können.

Neben der Förderung der Kinder sind uns der Kontakt und der Dialog mit den Eltern wichtig damit eine sorgfältige Einzelberatung möglich wird. Wir bemühen uns darum in Einzelgesprächen, bei Elternabenden und bei gemeinsamen Schulveranstaltungen.

Erleichterung der Umstellung von der Grundschule und des Eingewöhnens am Gymnasium durch

  • einen Kennenlerntag für die neuen Fünftklässer bereits vor den Sommerferien,
  • Betreuung der „Neuen“ durch „Klassenpaten“ aus der Jahrgangsstufe 10 vom ersten Tag an,
  • eine Eingewöhnungsphase mit  drei Klassenleitertagen in der ersten Schulwoche,
  • einen Grillnachmittag zum untereinander kennen lernen kurz nach Schuljahresbeginn,
  • eine dreitägige Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse zur Förderung der Klassengemeinschaft,
  • andere gemeinsame Unternehmungen (Theaterbesuche, Ausflüge, Wandertage, Klassenfeste).
  • eine zusätzliche Klassenleiterstunde pro Woche (insbes. für Methodentraining, Sozialkompetenztraining, „10-Finger-Schreiben“, Internettraining und organisatorische Belange).

Weiterhin veranstalten wir im Herbst/Winter jeden Jahres

  • einen gemeinsamen Informationsabend mit den anderen Landauer Gymnasien in der Landauer Jugendstilfesthalle und
  • einen Tag der offenen Tür für Grundschüler und ihre Eltern.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. April 2014 um 11:09 Uhr
 

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